Wieso sollte man einen externen professionellen Berater oder Coach konsultieren?
Vieles kann mit Freunden, Kollegen oder Angehörigen besprochen werden. Das ist auch gut, schön und sinnvoll so. Nicht mehr sinnvoll, gut und schön sind
diese Gespräche (- ganz abgesehen von der häufig fehlenden beraterischen Kompetenz), wenn sie den sozialen Frieden beeinträchtigen, wenn sie Ehre
oder Ansehen gefährden, wenn sie den Gesprächspartner unverhältnismäßig belasten könnten, etc. Eine Besprechung relevanter Fragen kann unter
Umständen sogar gefährlich werden, wenn der Gesprächspartner durch eigene Interessen geleitet wird oder wenn er ohne maßgebliche Kompetenz sich
Ratschläge zu erteilen anmaßt. Vor allem sollte man nicht vom Lebens- oder Ehepartner erwarten, die Rolle des persönlichen Coachs zu übernehmen. Ein
Lebens- oder Ehepartner (m/w) besitzt andere, mit einem Coaching unvereinbare Aufgaben.
In solchen Situationen ist es sinnvoller, die verletzliche Sphäre des Privaten zu wahren, Übergriffen vorzubeugen und eine effektive Beratung mit einem neutralen, offenen und kompetenten Dialogpartner anzustreben.
Die philosophische Beratung vollzieht sich in einem absolut diskreten, undogmatischen, nicht psychologisierenden und nicht moralisierenden Rahmen. Alles kann angesprochen und alles kann besprochen werden.
Verschwiegenheit ist berufsethische Pflicht und Ehrensache.
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